Das Zeitfenstersystem

lumatica verbindet die systemweiten Kerndaten der Logistik direkt mit der Zeitfensterplanung. Unternehmen und Geschäftspartner, Fahrer, Zugmaschinen, Auflieger und Ladungsträger werden zentral geführt und stehen dort zur Verfügung, wo sie im weiteren Prozess benötigt werden. Jeder Standort definiert darauf aufbauend seine eigene Zeitfensterstruktur mit Betriebszeiten, Intervallen und verfügbaren Kapazitäten. Freie, gebuchte und gesperrte Slots bleiben zentral sichtbar und können durch die eigene Disposition oder freigegebene SNAP-Partner genutzt werden. So entsteht die Zeitfensterbuchung nicht aus immer neuen Einzeleingaben, sondern greift auf dieselben zentralen Daten zurück, mit denen anschließend auch die weiteren Logistikprozesse arbeiten.

Die Stammdaten
Bevor der erste Auftrag entsteht, werden die wiederkehrenden Grundlagen im System vorbereitet. Unternehmen werden über die SNAP-Verwaltung aus dem vorhandenen Firmenregister ausgewählt oder neu eingetragen. Fahrer, Fahrzeuge, Auflieger und weitere benötigte Stammdaten werden ebenfalls einmalig hinterlegt. Bei späteren Buchungen stehen diese Informationen direkt zur Auswahl und müssen nicht für jeden neuen Auftrag erneut eingegeben werden.
Die Beteiligten
Auftraggeber, Unternehmer, Lieferant und Empfänger werden aus den vorhandenen Unternehmensdaten ausgewählt. Ist eine Firma bereits im Register vorhanden, wird sie übernommen; fehlt sie, kann sie neu erfasst werden. Bei der späteren Auftragserstellung werden die benötigten Partner anschließend direkt über die vorgesehenen Auswahlfelder dem jeweiligen Vorgang zugeordnet.


Der Fahrer und sein Fahrzeug
Fahrer werden im System angelegt, dem jeweiligen Unternehmen zugeordnet und mit der vorgesehenen Sprache für ihren mobilen Zugang versehen. Eigene Zugmaschinen und Auflieger werden ebenfalls als Stammdaten geführt. Bei Aufliegern kann zusätzlich der passende Typ wie Koffer, Plane oder Kühlung hinterlegt werden. Bei der Auftragserstellung werden Fahrer, Lkw und Auflieger anschließend direkt aus den vorhandenen Daten ausgewählt.
Die LHM-Typen
Benötigte Ladungsträger werden aus den bereits vorhandenen LHM- beziehungsweise Palettenarten ausgewählt. Ist eine benötigte Palettenart noch nicht vorhanden, kann sie neu hinterlegt und anschließend für weitere Vorgänge wiederverwendet werden. Damit arbeitet auch die spätere Palettenerfassung mit definierten Stammdaten statt immer neuen Freitexteinträgen.


Das Standort-Zeitfenster
Jeder Standort legt seine eigene Zeitfensterstruktur fest. Start- und Endzeiten, Intervalle und die Anzahl verfügbarer Slots bestimmen, wann und wie viele Vorgänge parallel eingeplant werden können. Einzelne Zeitfenster lassen sich zusätzlich sperren oder wieder freigeben, ohne dafür die gesamte Slotstruktur verändern zu müssen.
Die Zeitfensterübersicht
Die Zeitfensterübersicht zeigt die aktuelle Slotstruktur des ausgewählten Standorts und Tages. Freie Kapazitäten, bereits gebuchte Zeitfenster und bewusst gesperrte Slots bleiben gemeinsam sichtbar. So kann der Standort seine verfügbare Kapazität laufend kontrollieren und bei Bedarf einzelne Zeitfenster anpassen.


Die Zeitfensterbuchung
Für eine Lieferung oder Abholung werden Standort, Datum und ein verfügbares Zeitfenster ausgewählt. Auch verbundene SNAP-Partner können nach entsprechender Zeitfensterfreigabe verfügbare Slots eines Standorts nutzen. Anschließend wird festgelegt, ob der Vorgang als Wareneingang oder Warenausgang geplant wird.