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Die Qualitätssicherung

Qualitätssicherung im Warenfluss

lumatica verankert Qualitätssicherung direkt im Warenfluss. Unternehmen bestimmen zunächst, welche Qualitäts- und Kontrollpunkte im Wareneingang und Warenausgang geprüft werden sollen. Dafür stehen bereits definierte Kontrollen zur Verfügung, die nach Bedarf aktiviert und um eigene Prüfpunkte erweitert werden können. Die Prüfung begleitet anschließend den tatsächlichen Prozess: Bestände und Ladungseinheiten werden am WA-Platz kontrolliert, die vorhandene und geprüfte Ware wird vor der Verladung nochmals abgesichert und über die PIN wird der richtige Fahrer mit dem richtigen Transportvorgang verbunden. Im Wareneingang werden zusätzlich Mengen- und Warenabweichungen bis auf Positionsebene dokumentiert. Aus den ausgeführten Kontrollen entsteht beim Abschluss die Qualitätsdokumentation des Vorgangs.

Kontrollpunkte für Wareneingang und Warenausgang

Die Kontrollpunkte

lumatica stellt definierte Kontrollpunkte bereit, die je nach benötigtem Qualitätsprozess für Wareneingang, Warenausgang oder beide Bereiche aktiviert werden können. Unternehmen können diese Vorgaben zusätzlich um eigene Kontrollen erweitern und bestimmen, welche Abfragen im jeweiligen Prozess tatsächlich durchgeführt werden müssen. So entsteht aus einem vorbereiteten Kontrollstandard der individuelle QM-Ablauf des Standorts.

Die WA-Platzkontrolle

Bei der Kontrolle des WA-Platzes wird der bereitgestellte Bestand den tatsächlich vorhandenen Ladungseinheiten zugeordnet. Dabei kann beispielsweise unterschieden werden, wie viele Vollpaletten CCG1 oder CCG2 sowie Mischpaletten CCG1 oder CCG2 bereitstehen. Dadurch bleibt sichtbar, welche Einheiten und Mengen zu einem Auftrag kontrolliert und anschließend tatsächlich aus dem Warenausgang bewegt wurden.

Kontrollierte Ladungseinheiten am WA-Platz
Kontrollierte Ware vor der Verladung

Die Verladekontrolle

Vor der Verladung prüft lumatica erneut, ob die für den Auftrag vorgesehene Ware am zugeordneten WA-Platz vorhanden und bereits kontrolliert wurde. Damit sind Bereitstellung, Kontrolle und tatsächliche Verladung miteinander verbunden. Ware wird nicht lediglich als verladen gebucht, sondern gegen den zuvor kontrollierten Bestand des Vorgangs geprüft.

Die PIN-Kontrolle

Die PIN bildet einen weiteren Kontrollpunkt unmittelbar am Fahrzeug. Vor dem Be- oder Entladen wird geprüft, ob der Fahrer mit dem richtigen Transportvorgang am vorgesehenen Prozess steht. Damit wird sowohl im Warenausgang als auch im Wareneingang abgesichert, dass der richtige Auflieger be- beziehungsweise entladen wird und die operative Bearbeitung dem richtigen Vorgang zugeordnet bleibt.

PIN verbindet Fahrer, Fahrzeug und Transportvorgang
Wareneingangskontrolle mit Mengen- und Warenabweichungen

Die Wareneingangskontrolle

Im Wareneingang geht lumatica über die allgemeine Qualitätsprüfung hinaus. Die tatsächlich eingegangene Ware wird gegen den erwarteten Wareneingang geprüft und Abweichungen können konkret dokumentiert werden. Damit lässt sich festhalten, welche Ware korrekt angekommen ist und wo beispielsweise Fehlmengen, Übermengen oder beschädigte Ware festgestellt wurden.

Das WE-Fehlerprotokoll

Festgestellte Abweichungen werden nicht nur als Gesamtwert am Wareneingang gespeichert. Das WE-Fehlerprotokoll führt sie bis auf Positionsebene weiter. Dabei können unter anderem NVE beziehungsweise Charge, L-Code, MHD, Artikelnummer und betroffene Menge dokumentiert werden. Das erzeugte Fehlerprotokoll trennt die Abweichungen beispielsweise nach Bruch, Fehlmenge und Überzählig und führt sie über mehrere Seiten unter demselben Lieferschein zusammen.

Fehlerprotokoll bis auf Warenpositionsebene
Nachvollziehbare Wareneingangs- und Warenausgangsvorgänge

Die WE- und WA-Auskunft

Die abgeschlossenen Wareneingangs- und Warenausgangsvorgänge bleiben über die jeweiligen Auskünfte nachvollziehbar. Dadurch stehen nicht nur Auftrags- und Statusinformationen zur Verfügung, sondern auch die im operativen Ablauf entstandenen Mengen-, Kontroll- und Qualitätsinformationen. So lässt sich nach dem Abschluss weiterhin nachvollziehen, was tatsächlich über den Standort ein- beziehungsweise ausgegangen ist.

Die Qualitätsdokumentation

Mit dem Abschluss werden die während des Vorgangs entstandenen Qualitätsinformationen in einer ausführlichen Dokumentation zusammengeführt. Sie verbindet den Lieferschein und die beteiligten Unternehmen mit Fahrer, LKW, Auflieger, PIN, Tor und den tatsächlich durchgeführten Qualitätskontrollen. Im Wareneingang werden zusätzlich die erfassten Paletten- und Mengenabweichungen berücksichtigt. Damit entsteht der QM-Nachweis aus dem ausgeführten Prozess selbst und steht anschließend den dafür vorgesehenen Beteiligten zur Verfügung.

Qualitätsnachweis aus dem abgeschlossenen Prozess