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Das Netzwerk

Das lumatica Yard & Process Management Netzwerk

lumatica verbindet Produzent, Logistiker, Unternehmer, Fahrer, Handel und Netzwerk-Nutzer in einem gemeinsamen digitalen Prozess. Jeder Beteiligte arbeitet in seiner eigenen Rolle und profitiert von den Informationen, Dokumenten und Statusdaten, die entlang des Vorgangs entstehen – auch ohne eigenes lizenziertes lumatica-Modul. Über SNAP werden Unternehmen miteinander verbunden. Freigaben bestimmen, welche Hofansichten, Dokumente, Nachrichten und Prozessinformationen zwischen den Partnern sichtbar sind. So entsteht ein gemeinsamer Informationsfluss über Unternehmensgrenzen hinweg, ohne dass jeder Beteiligte im selben System arbeiten muss. Wird ein Netzwerk-Nutzer später selbst lizenzierter Kunde, baut er auf dieser bestehenden Verbindung auf und kann seine eigenen Prozesse vollständig steuern und automatisieren.

Produzent im Logistiknetzwerk

DER PRODUZENT

Als Produzent behält das Unternehmen die gesamte Kette im Blick. Arbeitet es beispielsweise mit mehreren Dienstleistern zusammen, entstehen Informationen nicht länger verteilt über unterschiedliche Systeme, E-Mails, WhatsApp oder andere Kommunikationswege. Sind Produzent, Dienstleister, Spediteur und Empfänger über lumatica verbunden, läuft der Vorgang durchgängig weiter. Dokumente stehen den berechtigten Beteiligten unmittelbar zur Verfügung, während der Produzent die freigegebenen Höfe seiner Dienstleister in Echtzeit einsehen kann. Belegte Tore, Parkplätze und der aktuelle Zustand der eigenen Touren bleiben über alle angebundenen Standorte hinweg sichtbar. Wird die Ware anschließend weitertransportiert, setzt sich die Kette mit dem nächsten Warenausgang und Wareneingang fort. Statusinformationen und Dokumente entstehen erneut aus dem laufenden Vorgang und stehen entsprechend der Freigaben zur Verfügung. So entsteht eine durchgängige End-to-End-Sicht auf die Warenbewegung – über Unternehmens- und Standortgrenzen hinweg.

DER LOGISTIKER

Mit lumatica Yard steuert der Logistiker seinen Hof direkt aus dem Auftrag heraus. Auftrag, Bestand, Standort, WA-Platz und Infrastruktur bilden dabei die Grundlage für die weitere Steuerung. Aus diesen Informationen ermittelt lumatica die benötigten operativen Ressourcen und führt den Vorgang durch den Hofprozess. Der Fahrer ist bereits mit seinem Auftrag verbunden und wird erst mit seiner tatsächlichen Ankunft Bestandteil der aktiven Hofsteuerung. Nach dem Parken erscheint der Lkw beim zuständigen Mitarbeiter automatisch nach Priorität sortiert. Parkplatz, Tor und die nächsten Schritte erhält der Fahrer direkt auf seinem Smartphone. Be- oder Entladung, Mengen, Paletten und gegebenenfalls Tauschpaletten werden im laufenden Vorgang erfasst. Nach Abschluss verlässt der Fahrer den Hof und der Auftrag ist mit allen entstandenen Prozessdaten dokumentiert.

Logistiker mit digitalem Hofprozess
Unternehmer im Logistiknetzwerk

DER UNTERNEHMER

Der Unternehmer bringt mit der Slotbuchung alle Beteiligten direkt in den Vorgang. Fahrer, Zugmaschine, Auflieger, Ladungsträger, beteiligte Unternehmen und Lieferscheinnummern werden aus den vorhandenen Stammdaten übernommen und dem Auftrag zugeordnet. Der ausgewählte Fahrer erhält seinen Auftrag automatisch und weiß sofort, welche Lieferung oder Abholung für ihn vorgesehen ist. Der weitere Status entsteht aus dem tatsächlichen Ablauf. Ankunft, Parken und laufende Bearbeitung des Fahrers kann der Unternehmer direkt verfolgen. Gibt der Hofbetreiber seine Hofübersicht über SNAP frei, wird zusätzlich der aktuelle Hofzustand in Echtzeit sichtbar – einschließlich der Fahrzeuge, die noch vor dem eigenen Fahrer bearbeitet werden. Nach dem Abschluss stehen dem Unternehmer die freigegebenen Daten und Dokumente unmittelbar zur Verfügung. Von der Buchung über den Fahrer bis zum abgeschlossenen Transport bleibt der gesamte Vorgang damit an einem Ort nachvollziehbar.

DER FAHRER

Der Fahrer erhält seinen Auftrag automatisch und findet in seiner digitalen Auftragsmappe alle Informationen zu Lieferung, Abholung und den vorgesehenen Stationen. Am Standort startet er den Auftrag selbst, bestätigt Zugmaschine und Auflieger und meldet anschließend seine tatsächliche Ankunft. lumatica führt ihn zu einem freien Parkplatz und zeigt ihm in der mobilen Hofübersicht den digitalen Standort mit Hallen, Toren, Parkplätzen und weiteren wichtigen Bereichen. Sobald er an der Reihe ist, erhält er sein Tor direkt im System und bestätigt das Ansetzen. Die angezeigte PIN verbindet Fahrer, Fahrzeug und Auftrag eindeutig mit dem richtigen Vorgang – ohne Anmeldebüro, Self-Check-in-Terminal, Listen oder zusätzliche Kommunikationswege. Nach der Be- oder Entladung erhält der Fahrer den Abschluss direkt im Auftrag und findet die zugehörigen Dokumente in seiner digitalen Auftragsmappe. Gibt es weitere Ladestellen oder einen anschließenden Wareneingang, läuft derselbe Transport digital weiter – bis zum tatsächlichen Ende seiner Tour.

Fahrer im mobilen Hofprozess
Handel im Logistiknetzwerk

DER HANDEL

Der Handel erhält durch die End-to-End-Verbindung den Blick auf die Lieferkette aus Sicht des Empfängers. Sobald eine Anlieferung vorgesehen ist, kann er nicht nur den eigenen Wareneingang, sondern auch den vorgelagerten Ablauf nachvollziehen. Ist der abholende Dienstleister über SNAP verbunden und die Hofübersicht freigegeben, werden Abholung, Bearbeitungsstand und aktueller Transportstatus sichtbar. Auch die bei der Verladung entstandene Dokumentation steht direkt am Vorgang bereit – etwa Gewichte, Kontrollen oder dokumentierte Ladungssicherung. Beim eigenen Wareneingang kann der Handel anschließend Fehlerberichte und weitere WE-Dokumente erzeugen. Freigegebene Dokumente stehen den berechtigten Partnern unmittelbar im gemeinsamen Vorgang zur Verfügung. Produzent und Absender erhalten damit die Informationen aus dem Wareneingang in Echtzeit – ohne zeitversetzte Berichte per E-Mail, Fax oder separatem Versand.

DER NETZWERK-NUTZER

Ein Unternehmen profitiert bereits kostenlos von lumatica, sobald es mit einem Partner zusammenarbeitet, der das System lizenziert hat. Bei gemeinsamen Slots, Anlieferungen oder Abholungen wird der Netzwerk-Nutzer Teil des Vorgangs und kann den Status eigener Lkw, Aufträge und Warenbewegungen nachvollziehen. Über SNAP stehen freigegebene Informationen und Dokumente in Echtzeit zur Verfügung und beteiligte Partner können direkt miteinander kommunizieren. Auch gemeinsame Prozesse profitieren von der Verbindung. Im Palettenkonto entstehen Bewegungen zwischen verbundenen Partnern direkt aus den tatsächlichen Vorgängen, sodass nicht beide Seiten parallel eigene Listen führen und am Monatsende vollständig gegeneinander abgleichen müssen. Zu klären bleiben lediglich entstandene Abweichungen. Wird der Netzwerk-Nutzer später selbst lizenzierter Kunde, baut er auf seinem bestehenden Zugang, seinen Verbindungen und vorhandenen Daten auf und kann die Prozesse anschließend vollständig selbst steuern und automatisieren.

Netzwerk-Nutzer verbindet sich und erweitert später seine Nutzung