Das Palettenkonto

Palettenbewegungen entstehen bei lumatica direkt aus dem abgeschlossenen Logistikvorgang. Wareneingang und Warenausgang liefern die tatsächlichen Bewegungsdaten an das Palettenkonto, während manuelle Buchungen nur dort ergänzt werden, wo sie wirklich erforderlich sind. Partnerkonten, Bewegungen, Kontostände und Differenzen bleiben dadurch während des laufenden Betriebs nachvollziehbar. Der Monatsabschluss muss nicht erst aus getrennten Listen rekonstruiert werden, sondern schließt einen bereits digital geführten Bestand ab.

Das Tauschprinzip
Für die Palettenführung kann beim jeweiligen Partner das vereinbarte Tauschprinzip hinterlegt werden. Kölner oder Bonner Tausch bilden damit die fachliche Grundlage dafür, wie Palettenbewegungen zwischen den beteiligten Unternehmen bewertet und im Palettenkonto geführt werden.
Die Partnerzuordnung
Auftraggeber, Unternehmer, Lieferant und Empfänger sind bereits mit dem zugrunde liegenden Logistikvorgang verbunden. Fahrer- und Transportinformationen bleiben Bestandteil desselben Auftrags. Aus diesen vorhandenen Vorgangsdaten kann die Palettenbewegung dem passenden Partner und Palettentyp zugeordnet werden, ohne die Beteiligten für das Palettenkonto erneut aus getrennten Listen zusammensuchen zu müssen. Voraussetzung für die automatische Kontobewegung sind passende Partner-, Tauschart- und Palettentypdaten.


Die Palettenkonto-Übersicht
Die Palettenkonto-Übersicht zeigt die geführten Partnerkonten und den jeweiligen Kontostand nach Palettentyp. Damit lässt sich jederzeit nachvollziehen, wie der aktuelle Stand gegenüber einem Partner aussieht, ohne erst einzelne Vorgänge oder Monatslisten zusammenzuführen. Die zugrunde liegenden Bewegungen stammen aus den abgeschlossenen Logistikvorgängen und ergänzenden manuellen Buchungen.
Das Buchungsjournal
Reguläre Palettenbewegungen entstehen aus den abgeschlossenen Wareneingangs- und Warenausgangsvorgängen. Das Journal ist für zusätzliche manuelle Buchungen vorgesehen, wenn eine Bewegung außerhalb dieses automatisierten Prozesses erfasst werden muss. Systembewegungen und manuelle Journalbuchungen werden anschließend gemeinsam im Palettenkonto ausgewertet.


Die Differenzklärung
Weichen partnerseitige Bewegungen vom eigenen Kontostand ab, werden diese als Differenz sichtbar und können gezielt geprüft werden. Eine Partnerbuchung kann kontrolliert übernommen oder storniert werden. Dadurch bleibt eine Abweichung ein klarer digitaler Klärungsfall und muss nicht außerhalb des Systems über separate Tabellen oder Listen verfolgt werden.
Der Monatsabschluss
Da die Palettenbewegungen bereits während des laufenden Betriebs aus abgeschlossenen Logistikvorgängen und notwendigen manuellen Buchungen in das Konto einfließen, muss der Monatsabschluss nicht erst aus verschiedenen Listen zusammengesetzt werden. Der vorhandene Kontostand wird für den jeweiligen Zeitraum abgeschlossen und als nachvollziehbarer Abschluss dokumentiert. lumatica erzeugt dafür einen gespeicherten Monatsstand und das zugehörige PDF.
